Schwedische RegisterdatenMC: rund 1,5 bis 2,6 Extrafälle an Krebs pro 1.000 Personenjahre
Laut schwedischen Registerdaten sind Patienten mit Morbus Crohn (MC) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung pro 1.000 Personenjahre (PJ) von rund 1,5 bis 2,6 Extrafällen an Krebs betroffen. Dies galt für therapienaive Patienten ebenso wie für alle Therapiegruppen. Am häufigsten waren Extrafälle an Nicht-Melanom-Hauttumoren. Wurden diese Tumoren ausgeschlossen, betrug die Inzidenzraten-Differenz im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung rund 1 Extrafall pro 1.000 PJ. Zurückzuführen war dies vor allem auf vermehrte Fälle von Lungen-, Dünndarm-, hepatobiliäre und hämatologische Karzinome. Signifikant waren die Unterschiede zur Allgemeinbevölkerung nur in den großen Patientenkohorten (therapienaiv: n=24.199; Thiopurine: n=12.279; TNFi: n=8615). Insgesamt wurden Daten von 38.733 MC-Patienten mit denen von 360.616 Kontrollpersonen verglichen. Das Follow-up betrug im Median 7,3 Jahre.
- Everhov ÅH et al. Absolute Risk of Malignancy by Treatment in Patients With Crohn’s Disease Compared with the General Population. Am J Gastroenterol 2026. doi.org/10.14309/ajg.0000000000004119
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