UEGW 2025JAK-Inhibitoren offenbar in der Schwangerschaft sicher
JAK-Inhibitoren (JAKi) sollten in der Schwangerschaft wegen fehlender Daten nicht eingesetzt werden. Ergebnisse einer retrospektiven Untersuchung von 43 Schwangerschaftsverläufen mit Exposition zu JAKi geben jetzt etwas Sicherheit. Bei den 35 Schwangerschaften mit Lebengeburten (8 Aborte, 5 davon induziert) waren die Raten mütterlicher und fetaler Komplikationen relativ gering.
Der Einsatz von JAKi erfolgte nur bei 17 Schwangerschaften ungeplant und bei der Mehrzahl (n=24) über die gesamte Schwangerschaft hinweg. Die Frauen wurden überwiegend mit Tofacitinib und Upadacitinib und in einem Fall mit Filgotinib behandelt. Bei den Müttern wurden weder Fälle von tiefen Venenthrombosen oder Präeklampsie beobachet. Bei drei Frauen kam es zu einem vorzeitigen Blasensprung (34.-37. Woche), vier Frauen mussten wegen Infektionen oder anderen Komplikationen stationär behandelt werden. Die Säuglingen zeigten keine angeborenen Anomalien. Ein Kind wurde vorzeitig in der 34. Woche geboren, drei Kinder waren zu klein oder zu leicht für die Gestationsdauer.
- Julsgaard M et al. Pregnancy and Infant outcomes following in utero exposure to JAK Inhibitors in women with inflammatory bowel disease. UEGW 2025, Berlin, Abstract OP003. iww.de/s15146
(ID:50703212)
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